Über viele Jahre, in denen sich Debora Kim vorrangig der Malerei widmete, hat sie sich zugleich intensiv mit dem Thema Raum und dem Erschaffen tiefenräumlicher Illusion auf der Bildfläche auseinandergesetzt. Seither formt sie unterschiedliche geometrische Körper, über die sich die Garn-Linien bewegen, über die sie sich spannen können, um sich zu Flächen zu verdichten – Flächen, deren subtil-reliefartige Struktur und taktile Qualität dem Bildwerk eine faszinierende Komponente hinzugewinnen: Fällt das Licht auf die textilen Hüllen aus weich-faserigem Garn, scheinen die Oberflächen der gestalteten Objekte in leise flimmernde Bewegung zu geraten.