Barbara Back

*1965 in Burghausen
lebt und arbeitet in Wiesmühl
www.barbara-back.de

Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell; zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Seit Anfang des Jahres 2014 arbeitet Barbara Back mit Molton aus reiner Baumwolle – ein funktionaler, unveredelter, natürlicher und ungefärbter Stoff, der hergestellt wird, um Schall, Licht und Flüssigkeit aufzunehmen und zu schützen, zu isolieren und zu wärmen. Aus diesem beschützenden Material entwicklt sie Räume, Gedankenräume, die zum Verweilen einladen. Ihr geht es dabei nicht um die Darstellung eines Gegenstandes, sondern um das Sichbewegen im geistigen Bereich, um ein spirituelles Moment. 2019 begann sie im Dunkeln intuitiv zu zeichnen. Sie schneidet die Linien ins Holz. Mit diesen Druckstöcken und Büttenpapier entstehen Prägedrucke.

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Wolfgang Dietz

*1950 in Grünewald (Lausitz)
lebt und arbeitet in München
www.wolfgangdietz.eu

Wolfgang Dietz studierte 1982 bis 1988 Malerei bei Prof. Manfred Hollmann an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dem 1. Preis und der Ausführung der Wandgestaltung im Lehrgangsgebäude der Obersten Baubehörde 1989 folgten viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in und um München, Bonn und Düsseldorf sowie einige Lehraufträge. 2004 erhielt Dietz ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York. Seine Bildsprache hat sich zur konkreten Kunst hin entwickelt. Die Arbeit mit geometrischen Formen in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb und den Komplementärfarben Grün, Orange und Violett führte ihn schließlich zu den Zahlenreihen des mittelalterlichen Mathematikers Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, und zum Teilungsverhältnis des Goldenen Schnitts.

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Jonas Eideloth

*1992
lebt und arbeitet in Landau an der Isar
www.eideloth-finearts.de

Jonas Eideloth arbeitet Skulpturen klassisch aus Marmor, dabei wird die Form der Figur aufgebrochen und in ihrem Begriff erweitert. In seinen Gemälden werden die Gattungen Skulptur und Malerei verbunden, indem Reliefs aus Marmor stellenweise mit Ölfarbe ausgearbeitet werden. Seine Skulpturen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Thema Mensch und allem, was ihn beeinflusst. In seiner Kunst finden sich Stilansätze von klassischer Steinbildhauerei der Antike bis zum Barock wieder. Zusätzliche surreale und abstrakte Elemente unterstreichen die angedeuteten Aussagen.

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Veronika Ferk

*1972 in Maribor (Slowenien)
arbeitet seit 2016 in Eresing
www.veronika-ferk.com

Die Arbeiten der Autodidaktin zeigen Frauengestalten, die ihre Weiblichkeit in der Kälte und Grobheit einer mechanistischen Welt präsentieren. Die Frauen werden in verschiedenen Phasen ihres Daseins gezeigt. Veronika Ferks Bilder sind keine vollendeten Kunstwerke: Sie entfalten ihre Wirkung und ihr Potenzial im Kopf des Betrachters. .

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Karin Fleischer

*1943 in Königsberg
lebt und arbeitet in Laaber/Oberpfälzer Jura

Karin Fleischer erfasst in ihrer bisher mehr als 50 Jahre langen künstlerischen Schaffensphase die Erscheinungsform der Dinge und macht sie in der Technik der Farbradierung sichtbar. Doch die Künstlerin bildet nicht einfach ab: sie schafft optische  Herausforderungen, die zur Imagination und Interpretation einladen.

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Frieda Martha

*1941 in Berlin
lebt und arbeitet in Hergatz bei Wangen im Allgäu

Frieda Martha hat viel experimentiert – heute konzentriert sie sich auf Arbeiten aus bemaltem Seidenpapier, das sie in feine Stücke schneidet und zu ebenso zarten wie kraftvollen Reliefs anordnet. Da leuchtet es in Rot oder Blau, ganz Freude oder Ruhe. Hier und da blitzt ein wenig Gold und Silber, der Anblick ist eine Wohltat. Für Frieda Martha sind die Bilder „eine bewusste Abkehr von den vielen Negationen unserer Zeit.“ Die Künstlerin widmet sich seit 1963 den bildenden Künsten. Ihre Bilder stehen für das Leben und die Emotionen, die unser Leben begleiten. 

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Michael Griesbeck

*1970 in München
lebt und arbeitet in München und in Murnau
www.michael-griesbeck.com

Michael Griesbecks jüngste Serie zeigt die Simulation von Baustahlmatten. Seile auf Leinwand gespannt, eingespachtelt und „verrostet“, um dem verrückten Treiben am Münchner Immobilienmarkt Rechnung zu tragen. So erschafft er in seiner Serie „under construction“ einen spannenden Bildaufbau mit eigenwilliger Textur. Seine kreativen Ansätze entwickelte er seit 2005 als Autodidakt.

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Michael Heider

lebt und arbeitet in Freilassing und Salzburg
www.naturikat.at

Der Ausgangspunkt der Arbeiten ist ein Konzept erweiterter Malerei. „Flauschis“ ist die liebevolle Bezeichnung für die Serie concrete life is not perfect. Sie basieren auf Entwürfen einfacher Flächengeometrie, die ins reliefartig Räumliche gebracht ist. Beides erzeugt eine spezifische Textur – ein wichtiges Thema für den Künstler.

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Paul Hohenwarter

lebt und arbeitet in Mettmach/Oberösterreich
www.naturikat.at

Der Künstler versteht sich eher als Entdecker und Begleiter der Unikate, die er in der Natur findet. Er tritt bewusst in den Hintergrund und lässt sich von der Natur inspirieren. Die Merkmale der Werke sind der Schwung und die Einfachheit der Form. Auf besondere Weise betont er die Individualität der Fundstücke und hebt die natürlichen Formen in Verbindung mit Stein, Metall und Glas hervor. So erschafft er aus Baumstämmen, Wurzelstöcken und Gehölz Objekte, aber auch Gebrauchsgegenstände, die vor allem durch ihre natürliche Schönheit überzeugen.

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Debora Kim

Debora KimDebora Kim: Körper*1959 in Seoul, Korea
lebt und arbeitet in Braunschweig

Über viele Jahre, in denen sich Debora Kim vorrangig der Malerei widmete, hat sie sich zugleich intensiv mit dem Thema Raum und dem Erschaffen tiefenräumlicher Illusion auf der Bildfläche auseinandergesetzt. Seither formt sie unterschiedliche geometrische Körper, über die sich die Garn-Linien bewegen, über die sie sich spannen können, um sich zu Flächen zu verdichten – Flächen, deren subtil-reliefartige Struktur und taktile Qualität dem Bildwerk eine faszinierende Komponente hinzugewinnen: Fällt das Licht auf die textilen Hüllen aus weich-faserigem Garn, scheinen die Oberflächen der gestalteten Objekte in leise flimmernde Bewegung zu geraten.

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Tamar Klar

*1967 in München
lebt und arbeitet in Wangen im Allgäu

Tamar Klar ist Autodidaktin und nähert sich dem Themenfeld „Gedanken“ auf immer wieder neuen Wegen. Ihre Arbeiten aus Acrylglas und Edelstahl fangen den lichtvollen, nicht stofflichen Charakter von Gedanken ein. Die Sprechblase dient in vielen ihrer Werke als Symbol für Information und Kommunikation – voller Leichtigkeit, aber auch mit all der Wucht, die Information haben kann. Tamar Klar schafft es so, uns anschaulich zu machen, warum wir uns vor bestimmten Informationen schützen wollen und ihnen aus dem Wege gehen.

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Matthias Kretschmer

*1980 in Gmunden/Oberösterreich
lebt und arbeitet in Wien
www.individualarts.at

Die Arbeiten von Matthias Kretschmer wirken ungewöhnlich und dennoch vertraut. Auf den ersten Blick zeigt eines seiner Werke eine Anzahl konzentrischer Kreise, reduziert auf ein Minimum an Farben, dominiert durch Metallfarben, Glanz, aber auch Rost und Kupferoxid. Auf den zweiten Blick offenbaren sich die ersten Botschaften und Metaphern, die Kreise setzen sich zusammen aus einer Vielzahl einzelner Elemente. Es sind alltägliche, rein funktionale Gebrauchsgegenstände, die den Weg aus dem ursprünglichen Umfeld auf die Leinwand gefunden haben.

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Karl Orth

*1970 in München
arbeitet seit 2006 als freischaffender Bildhauer in Poing bei München
www.karlorth.de

Seine Arbeiten basieren auf figurativen Skulpturen aus Eisen, geschmiedet, geschweißt und geflext, filigrane, zerrissene und in Auflösung befindliche, aber dennoch selbstbewusste Menschenbilder. Die Auslassungen und die zerfetzten Oberflächen regen den Betrachter dazu an, die Skulpturen gedanklich zu vervollständigen.

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Anni Rieck

*1971 in Cottbus
lebt und arbeitet in München
www.anni-rieck.com

Bildhauerausbildung und Ausbildung zur Kunsttherapeutin; zahlreiche Ausstellungen vorwiegend im Inland. Dreidimensionalität ist die Passion von Anni Rieck. Die Münchner Künstlerin entdeckte nach Arbeiten in Stein und Holz den Werkstoff Papier für sich. Bei der Arbeit mit dem Werkstoff entwickeln sich aus Japan- und Seidenpapier – teilweise an filigranen Drahtgerüsten – vielschichtige Objekte, wie eine fremde und dennoch vertraute Natur.

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John Schmitz

*1969 in München
lebt und arbeitet in Peterskirchen
www.john-schmitz.com

Inspirationsquelle beim Kunstschaffen ist für John Schmitz, der sich mit existenzphilosophischen, religionswissenschaftlichen und weltanschaulichen Erkenntnissen und Annahmen auch theoretisch beschäftigt, nicht allein der Intellekt, sondern mindestens ebenso bedeutend ist der Akt der Hingabe an und die Versenkung in den Malprozess. Dieser nimmt viel Zeit in Anspruch und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Der Malprozess bei John Schmitz erinnert in seiner immer wiederkehrenden Ausgangslage und in seiner manuell repetitiven Gleichförmigkeit an ein Ritual. Die Ergebnisse, die fertigen Bildern, sind, trotz der Verwendung stereotyper Grundmuster und des ritualisierten Schaffensprozesses, von erstaunlicher Vielfalt. Judith Bader

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Engelbert Staudacher

*1957 in Augsburg
†2006 in München

Galeristin Marianne Augustin arbeitet zusammen mit einer Kunsthistorikerin an der Erfassung und Digitalisierung des 200 Werke umfassenden Nachlasses ihres 2006 verstorbene Lebenspartners Engelbert Staudacher. Dem autodikatischen Künstler aus München mit bewegter Lebensgeschichte soll künftig ein eigener Raum in der chiemgau-galerie augustin gewidmet werden.

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Günther Uecker

*1930 in Wendorf bei Crivitz
lebt und arbeitet in Düsseldorf-Oberkassel und in St. Gallen

Man nennt Günther Uecker gern den „Nagelkünstler“. Aber er arbeitet auch mit Schnüren und Asche, Holz und Sand, schafft Schriftbilder und zarte Aquarelle. Die Spuren der Nägel sind immer da. Man sieht sie als Prägedruck, als wirbelnde Strukturen einer Spirale, als Linien eines dichten Feldes. Im künstlerischen Akt bannt Uecker Wut und Wucht, seine Werke haben eine spröde, einmalige Poesie. Immer geht es ihm um das Leiden, das Ringen um Frieden und um eine Harmonie, die der Künstler dem ewigen Scheitern der Menschheit entgegensetzt.

Barbara Back

*1965 in Burghausen
lebt und arbeitet in Wiesmühl
www.barbara-back.de

Studium der freien Malerei an der Akademie Faber-Castell; zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Seit Anfang des Jahres 2014 arbeitet Barbara Back mit Molton aus reiner Baumwolle – ein funktionaler, unveredelter, natürlicher und ungefärbter Stoff, der hergestellt wird, um Schall, Licht und Flüssigkeit aufzunehmen und zu schützen, zu isolieren und zu wärmen. Aus diesem beschützenden Material entwicklt sie Räume, Gedankenräume, die zum Verweilen einladen. Ihr geht es dabei nicht um die Darstellung eines Gegenstandes, sondern um das Sichbewegen im geistigen Bereich, um ein spirituelles Moment. 2019 begann sie im Dunkeln intuitiv zu zeichnen. Sie schneidet die Linien ins Holz. Mit diesen Druckstöcken und Büttenpapier entstehen Prägedrucke. Zur Werkauswahl

 

Wolfgang Dietz

*1950 in Grünewald (Lausitz)
lebt und arbeitet in München
www.wolfgangdietz.eu

Wolfgang Dietz studierte 1982 bis 1988 Malerei bei Prof. Manfred Hollmann an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dem 1. Preis und der Ausführung der Wandgestaltung im Lehrgangsgebäude der Obersten Baubehörde 1989 folgten viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in und um München, Bonn und Düsseldorf sowie einige Lehraufträge. 2004 erhielt Dietz ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York. Seine Bildsprache hat sich zur konkreten Kunst hin entwickelt. Die Arbeit mit geometrischen Formen in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb und den Komplementärfarben Grün, Orange und Violett führte ihn schließlich zu den Zahlenreihen des mittelalterlichen Mathematikers Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, und zum Teilungsverhältnis des Goldenen Schnitts. Zur Werkauswahl

Jonas Eideloth

*1992
lebt und arbeitet in Landau an der Isar
www.eideloth-finearts.de

Jonas Eideloth arbeitet Skulpturen klassisch aus Marmor, dabei wird die Form der Figur aufgebrochen und in ihrem Begriff erweitert. In seinen Gemälden werden die Gattungen Skulptur und Malerei verbunden, indem Reliefs aus Marmor stellenweise mit Ölfarbe ausgearbeitet werden. Seine Skulpturen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Thema Mensch und allem, was ihn beeinflusst. In seiner Kunst finden sich Stilansätze von klassischer Steinbildhauerei der Antike bis zum Barock wieder. Zusätzliche surreale und abstrakte Elemente unterstreichen die angedeuteten Aussagen. Zur Werkauswahl

Karin Fleischer

*1943 in Königsberg
lebt und arbeitet in Laaber/Oberpfälzer Jura

Karin Fleischer erfasst in ihrer bisher mehr als 50 Jahre langen künstlerischen Schaffensphase die Erscheinungsform der Dinge und macht sie in der Technik der Farbradierung sichtbar. Doch die Künstlerin bildet nicht einfach ab: sie schafft optische Herausforderungen, die zur Imagination und Interpretation einladen. Zur Werkauswahl

Veronika Verk

*1972 in Maribor (Slowenien)
arbeitet seit 2016 in Eresing
www.veronika-ferk.com

Die Arbeiten der Autodidaktin zeigen Frauengestalten, die ihre Weiblichkeit in der Kälte und Grobheit einer mechanistischen Welt präsentieren. Die Frauen werden in verschiedenen Phasen ihres Daseins gezeigt. Veronika Ferks Bilder sind keine vollendeten Kunstwerke: Sie entfalten ihre Wirkung und ihr Potenzial im Kopf des Betrachters. Zur Werkauswahl

Frieda Martha

*1941 in Berlin
lebt und arbeitet in Hergatz bei Wangen im Allgäu

Frieda Martha hat viel experimentiert – heute konzentriert sie sich auf Arbeiten aus bemaltem Seidenpapier, das sie in feine Stücke schneidet und zu ebenso zarten wie kraftvollen Reliefs anordnet. Da leuchtet es in Rot oder Blau, ganz Freude oder Ruhe. Hier und da blitzt ein wenig Gold und Silber, der Anblick ist eine Wohltat. Für Frieda Martha sind die Bilder „eine bewusste Abkehr von den vielen Negationen unserer Zeit.“ Die Künstlerin widmet sich seit 1963 den bildenden Künsten. Ihre Bilder stehen für das Leben und die Emotionen, die unser Leben begleiten. Zur Werkauswahl

Michael Griesbeck

*1970 in München
lebt und arbeitet in München und in Murnau
www.michael-griesbeck.com

Michael Griesbecks jüngste Serie zeigt die Simulation von Baustahlmatten. Seile auf Leinwand gespannt, eingespachtelt und „verrostet“, um dem verrückten Treiben am Münchner Immobilienmarkt Rechnung zu tragen. So erschafft er in seiner Serie „under construction“ einen spannenden Bildaufbau mit eigenwilliger Textur. Seine kreativen Ansätze entwickelte er seit 2005 als Autodidakt. Zur Werkauswahl

Michael Heider

lebt und arbeitet in Freilassing und Salzburg

Der Ausgangspunkt der Arbeiten ist ein Konzept erweiterter Malerei. „Flauschis“ ist die liebevolle Bezeichnung für die Serie concrete life is not perfect. Sie basieren auf Entwürfen einfacher Flächengeometrie, die ins reliefartig Räumliche gebracht ist. Beides erzeugt eine spezifische Textur – ein wichtiges Thema für den Künstler. Zur Werkauswahl

Paul Hohenwarter

lebt und arbeitet in Mettmach/Oberösterreich
www.naturikat.at

Der Künstler versteht sich eher als Entdecker und Begleiter der Unikate, die er in der Natur findet. Er tritt bewusst in den Hintergrund und lässt sich von der Natur inspirieren. Die Merkmale der Werke sind der Schwung und die Einfachheit der Form. Auf besondere Weise betont er die Individualität der Fundstücke und hebt die natürlichen Formen in Verbindung mit Stein, Metall und Glas hervor. So erschafft er aus Baumstämmen, Wurzelstöcken und Gehölz Objekte, aber auch Gebrauchsgegenstände, die vor allem durch ihre natürliche Schönheit überzeugen. Zur Werkauswahl

Debora Kim

Debora KimDebora Kim: Körper*1959 in Seoul, Korea
lebt und arbeitet in Braunschweig

Über viele Jahre, in denen sich Debora Kim vorrangig der Malerei widmete, hat sie sich zugleich intensiv mit dem Thema Raum und dem Erschaffen tiefenräumlicher Illusion auf der Bildfläche auseinandergesetzt. Seither formt sie unterschiedliche geometrische Körper, über die sich die Garn-Linien bewegen, über die sie sich spannen können, um sich zu Flächen zu verdichten – Flächen, deren subtil-reliefartige Struktur und taktile Qualität dem Bildwerk eine faszinierende Komponente hinzugewinnen: Fällt das Licht auf die textilen Hüllen aus weich-faserigem Garn, scheinen die Oberflächen der gestalteten Objekte in leise flimmernde Bewegung zu geraten. Zur Werkauswahl

Tamar Klar

*1967 in München
lebt und arbeitet in Wangen im Allgäu

Tamar Klar ist Autodidaktin und nähert sich dem Themenfeld „Gedanken“ auf immer wieder neuen Wegen. Ihre Arbeiten aus Acrylglas und Edelstahl fangen den lichtvollen, nicht stofflichen Charakter von Gedanken ein. Die Sprechblase dient in vielen ihrer Werke als Symbol für Information und Kommunikation – voller Leichtigkeit, aber auch mit all der Wucht, die Information haben kann. Tamar Klar schafft es so, uns anschaulich zu machen, warum wir uns vor bestimmten Informationen schützen wollen und ihnen aus dem Wege gehen. Zur Werkauswahl

Matthias Kretschmer

*1980 in Gmunden/Oberösterreich
lebt und arbeitet in Wien
www.individualarts.at

Die Arbeiten von Matthias Kretschmer wirken ungewöhnlich und dennoch vertraut. Auf den ersten Blick zeigt eines seiner Werke eine Anzahl konzentrischer Kreise, reduziert auf ein Minimum an Farben, dominiert durch Metallfarben, Glanz, aber auch Rost und Kupferoxid. Auf den zweiten Blick offenbaren sich die ersten Botschaften und Metaphern, die Kreise setzen sich zusammen aus einer Vielzahl einzelner Elemente. Es sind alltägliche, rein funktionale Gebrauchsgegenstände, die den Weg aus dem ursprünglichen Umfeld auf die Leinwand gefunden haben. Zur Werkauswahl

Karl Orth

*1970 in München
arbeitet seit 2006 als freischaffender Bildhauer in Poing bei München
www.karlorth.de

Seine Arbeiten basieren auf figurativen Skulpturen aus Eisen, geschmiedet, geschweißt und geflext, filigrane, zerrissene und in Auflösung befindliche, aber dennoch selbstbewusste Menschenbilder. Die Auslassungen und die zerfetzten Oberflächen regen den Betrachter dazu an, die Skulpturen gedanklich zu vervollständigen. Zur Werkauswahl

Anni Rieck

*1971 in Cottbus
lebt und arbeitet in München
www.anni-rieck.com

Bildhauerausbildung und Ausbildung zur Kunsttherapeutin; zahlreiche Ausstellungen vorwiegend im Inland. Dreidimensionalität ist die Passion von Anni Rieck. Die Münchner Künstlerin entdeckte nach Arbeiten in Stein und Holz den Werkstoff Papier für sich. Bei der Arbeit mit dem Werkstoff entwickeln sich aus Japan- und Seidenpapier – teilweise an filigranen Drahtgerüsten – vielschichtige Objekte, wie eine fremde und dennoch vertraute Natur. Zur Werkauswahl

John Schmitz

*1969 in München
lebt und arbeitet in Peterskirchen
www.john-schmitz.com

Inspirationsquelle beim Kunstschaffen ist für John Schmitz, der sich mit existenzphilosophischen, religionswissenschaftlichen und weltanschaulichen Erkenntnissen und Annahmen auch theoretisch beschäftigt, nicht allein der Intellekt, sondern mindestens ebenso bedeutend ist der Akt der Hingabe an und die Versenkung in den Malprozess. Dieser nimmt viel Zeit in Anspruch und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Der Malprozess bei John Schmitz erinnert in seiner immer wiederkehrenden Ausgangslage und in seiner manuell repetitiven Gleichförmigkeit an ein Ritual. Die Ergebnisse, die fertigen Bildern, sind, trotz der Verwendung stereotyper Grundmuster und des ritualisierten Schaffensprozesses, von erstaunlicher Vielfalt. Judith Bader Zur Werkauswahl

Engelbert Staudacher

*1957 in Augsburg
†2006 in München

Galeristin Marianne Augustin arbeitet zusammen mit einer Kunsthistorikerin an der Erfassung und Digitalisierung des 200 Werke umfassenden Nachlasses ihres 2006 verstorbene Lebenspartners Engelbert Staudacher. Dem autodikatischen Künstler aus München mit bewegter Lebensgeschichte soll künftig ein eigener Raum in der chiemgau-galerie augustin gewidmet werden. Zur Werkauswahl

Günther Uecker

*1930 in Wendorf bei Crivitz
lebt und arbeitet in Düsseldorf-Oberkassel und in St. Gallen

Man nennt Günther Uecker gern den „Nagelkünstler“. Aber er arbeitet auch mit Schnüren und Asche, Holz und Sand, schafft Schriftbilder und zarte Aquarelle. Die Spuren der Nägel sind immer da. Man sieht sie als Prägedruck, als wirbelnde Strukturen einer Spirale, als Linien eines dichten Feldes. Im künstlerischen Akt bannt Uecker Wut und Wucht, seine Werke haben eine spröde, einmalige Poesie. Immer geht es ihm um das Leiden, das Ringen um Frieden und um eine Harmonie, die der Künstler dem ewigen Scheitern der Menschheit entgegensetzt.

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