Wolfgang Dietz

*1950 in Grünewald (Lausitz)
lebt und arbeitet in München
www.wolfgangdietz.eu

Wolfgang Dietz studierte 1982 bis 1988 Malerei bei Prof. Manfred Hollmann an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dem 1. Preis und der Ausführung der Wandgestaltung im Lehrgangsgebäude der Obersten Baubehörde 1989 folgten viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in und um München, Bonn und Düsseldorf sowie einige Lehraufträge. 2004 erhielt Dietz ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York. Seine Bildsprache hat sich zur konkreten Kunst hin entwickelt. Die Arbeit mit geometrischen Formen in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb und den Komplementärfarben Grün, Orange und Violett führte ihn schließlich zu den Zahlenreihen des mittelalterlichen Mathematikers Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, und zum Teilungsverhältnis des Goldenen Schnitts.

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Jonas Eideloth

*1992
lebt und arbeitet in Landau an der Isar
www.eideloth-finearts.de

Jonas Eideloth arbeitet Skulpturen klassisch aus Marmor, dabei wird die Form der Figur aufgebrochen und in ihrem Begriff erweitert. In seinen Gemälden werden die Gattungen Skulptur und Malerei verbunden, indem Reliefs aus Marmor stellenweise mit Ölfarbe ausgearbeitet werden. Seine Skulpturen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Thema Mensch und allem, was ihn beeinflusst. In seiner Kunst finden sich Stilansätze von klassischer Steinbildhauerei der Antike bis zum Barock wieder. Zusätzliche surreale und abstrakte Elemente unterstreichen die angedeuteten Aussagen.

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Frieda Martha

*1941 in Berlin
lebt und arbeitet in Hergatz bei Wangen im Allgäu

Frieda Martha hat viel experimentiert – heute konzentriert sie sich auf Arbeiten aus bemaltem Seidenpapier, das sie in feine Stücke schneidet und zu ebenso zarten wie kraftvollen Reliefs anordnet. Da leuchtet es in Rot oder Blau, ganz Freude oder Ruhe. Hier und da blitzt ein wenig Gold und Silber, der Anblick ist eine Wohltat. Für Frieda Martha sind die Bilder „eine bewusste Abkehr von den vielen Negationen unserer Zeit.“ Die Künstlerin widmet sich seit 1963 den bildenden Künsten. Ihre Bilder stehen für das Leben und die Emotionen, die unser Leben begleiten. 

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Paul Hohenwarter

lebt und arbeitet in Mettmach/Oberösterreich
www.naturikat.at

Der Künstler versteht sich eher als Entdecker und Begleiter der Unikate, die er in der Natur findet. Er tritt bewusst in den Hintergrund und lässt sich von der Natur inspirieren. Die Merkmale der Werke sind der Schwung und die Einfachheit der Form. Auf besondere Weise betont er die Individualität der Fundstücke und hebt die natürlichen Formen in Verbindung mit Stein, Metall und Glas hervor. So erschafft er aus Baumstämmen, Wurzelstöcken und Gehölz Objekte, aber auch Gebrauchsgegenstände, die vor allem durch ihre natürliche Schönheit überzeugen.

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Karl-Heinz Kappl

*1960 in Osterhofen, Niederbayern
lebt und arbeitet in Hechenwang
www.kunst-kappl.myportfolio.com

Karl Heinz Kappl hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei Horst Sauerbruch und Daniel Spoerri studiert. Er stellt keine Gegenstände, keine Personen mehr dar, seine Bilder enthalten keinerlei formale Gegebenheiten der Natur, der Sinne, der Gefühle. Sie sind rein aus Linien, Flächen und Farben konstruiert. Jedes Bildelement ist ausschließlich das Bildelement selbst. Kappls Kompositionen bestehen aus geraden Linien, parallelen Linien, Diagonalen, es gibt spiralförmig und kreisförmig angeordnete, horizontale und vertikale Einheiten. Diese einfachen geometrischen Glieder ordnet er zu komplexen Kompositionen. Kappl experimentiert mit Farben, Mustern, malerischen Turbulenzen und geometrischen Formen im Raum zwischen der zweiten und dritten Dimension.

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Tamar Klar

*1967 in München
lebt und arbeitet in Wangen im Allgäu

Tamar Klar ist Autodidaktin und nähert sich dem Themenfeld „Gedanken“ auf immer wieder neuen Wegen. Ihre Arbeiten aus Acrylglas und Edelstahl fangen den lichtvollen, nicht stofflichen Charakter von Gedanken ein. Die Sprechblase dient in vielen ihrer Werke als Symbol für Information und Kommunikation – voller Leichtigkeit, aber auch mit all der Wucht, die Information haben kann. Tamar Klar schafft es so, uns anschaulich zu machen, warum wir uns vor bestimmten Informationen schützen wollen und ihnen aus dem Wege gehen.

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Matthias Kretschmer

*1980 in Gmunden/Oberösterreich
lebt und arbeitet in Wien
www.individualarts.at

Die Arbeiten von Matthias Kretschmer wirken ungewöhnlich und dennoch vertraut. Auf den ersten Blick zeigt eines seiner Werke eine Anzahl konzentrischer Kreise, reduziert auf ein Minimum an Farben, dominiert durch Metallfarben, Glanz, aber auch Rost und Kupferoxid. Auf den zweiten Blick offenbaren sich die ersten Botschaften und Metaphern, die Kreise setzen sich zusammen aus einer Vielzahl einzelner Elemente. Es sind alltägliche, rein funktionale Gebrauchsgegenstände, die den Weg aus dem ursprünglichen Umfeld auf die Leinwand gefunden haben.

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John Schmitz

*1969 in München
lebt und arbeitet in Peterskirchen
www.john-schmitz.com

Inspirationsquelle beim Kunstschaffen ist für John Schmitz, der sich mit existenzphilosophischen, religionswissenschaftlichen und weltanschaulichen Erkenntnissen und Annahmen auch theoretisch beschäftigt, nicht allein der Intellekt, sondern mindestens ebenso bedeutend ist der Akt der Hingabe an und die Versenkung in den Malprozess. Dieser nimmt viel Zeit in Anspruch und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Der Malprozess bei John Schmitz erinnert in seiner immer wiederkehrenden Ausgangslage und in seiner manuell repetitiven Gleichförmigkeit an ein Ritual. Die Ergebnisse, die fertigen Bildern, sind, trotz der Verwendung stereotyper Grundmuster und des ritualisierten Schaffensprozesses, von erstaunlicher Vielfalt. Judith Bader

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Engelbert Staudacher

*1957 in Augsburg
†2006 in München

Galeristin Marianne Augustin arbeitet zusammen mit einer Kunsthistorikerin an der Erfassung und Digitalisierung des 200 Werke umfassenden Nachlasses ihres 2006 verstorbene Lebenspartners Engelbert Staudacher. Dem autodikatischen Künstler aus München mit bewegter Lebensgeschichte soll künftig ein eigener Raum in der chiemgau-galerie augustin gewidmet werden.

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Günther Uecker

*1930 in Wendorf bei Crivitz
lebt und arbeitet in Düsseldorf-Oberkassel und in St. Gallen

Man nennt Günther Uecker gern den „Nagelkünstler“. Aber er arbeitet auch mit Schnüren und Asche, Holz und Sand, schafft Schriftbilder und zarte Aquarelle. Die Spuren der Nägel sind immer da. Man sieht sie als Prägedruck, als wirbelnde Strukturen einer Spirale, als Linien eines dichten Feldes. Im künstlerischen Akt bannt Uecker Wut und Wucht, seine Werke haben eine spröde, einmalige Poesie. Immer geht es ihm um das Leiden, das Ringen um Frieden und um eine Harmonie, die der Künstler dem ewigen Scheitern der Menschheit entgegensetzt.

Wolfgang Dietz

*1950 in Grünewald (Lausitz)
lebt und arbeitet in München
www.wolfgangdietz.eu

Wolfgang Dietz studierte 1982 bis 1988 Malerei bei Prof. Manfred Hollmann an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dem 1. Preis und der Ausführung der Wandgestaltung im Lehrgangsgebäude der Obersten Baubehörde 1989 folgten viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in und um München, Bonn und Düsseldorf sowie einige Lehraufträge. 2004 erhielt Dietz ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York. Seine Bildsprache hat sich zur konkreten Kunst hin entwickelt. Die Arbeit mit geometrischen Formen in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb und den Komplementärfarben Grün, Orange und Violett führte ihn schließlich zu den Zahlenreihen des mittelalterlichen Mathematikers Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, und zum Teilungsverhältnis des Goldenen Schnitts. Zur Werkauswahl

Jonas Eideloth

*1992
lebt und arbeitet in Landau an der Isar
www.eideloth-finearts.de

Jonas Eideloth arbeitet Skulpturen klassisch aus Marmor, dabei wird die Form der Figur aufgebrochen und in ihrem Begriff erweitert. In seinen Gemälden werden die Gattungen Skulptur und Malerei verbunden, indem Reliefs aus Marmor stellenweise mit Ölfarbe ausgearbeitet werden. Seine Skulpturen beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Thema Mensch und allem, was ihn beeinflusst. In seiner Kunst finden sich Stilansätze von klassischer Steinbildhauerei der Antike bis zum Barock wieder. Zusätzliche surreale und abstrakte Elemente unterstreichen die angedeuteten Aussagen. Zur Werkauswahl

Frieda Martha

*1941 in Berlin
lebt und arbeitet in Hergatz bei Wangen im Allgäu

Frieda Martha hat viel experimentiert – heute konzentriert sie sich auf Arbeiten aus bemaltem Seidenpapier, das sie in feine Stücke schneidet und zu ebenso zarten wie kraftvollen Reliefs anordnet. Da leuchtet es in Rot oder Blau, ganz Freude oder Ruhe. Hier und da blitzt ein wenig Gold und Silber, der Anblick ist eine Wohltat. Für Frieda Martha sind die Bilder „eine bewusste Abkehr von den vielen Negationen unserer Zeit.“ Die Künstlerin widmet sich seit 1963 den bildenden Künsten. Ihre Bilder stehen für das Leben und die Emotionen, die unser Leben begleiten. Zur Werkauswahl

Paul Hohenwarter

lebt und arbeitet in Mettmach/Oberösterreich
www.naturikat.at

Der Künstler versteht sich eher als Entdecker und Begleiter der Unikate, die er in der Natur findet. Er tritt bewusst in den Hintergrund und lässt sich von der Natur inspirieren. Die Merkmale der Werke sind der Schwung und die Einfachheit der Form. Auf besondere Weise betont er die Individualität der Fundstücke und hebt die natürlichen Formen in Verbindung mit Stein, Metall und Glas hervor. So erschafft er aus Baumstämmen, Wurzelstöcken und Gehölz Objekte, aber auch Gebrauchsgegenstände, die vor allem durch ihre natürliche Schönheit überzeugen. Zur Werkauswahl

Karl-Heinz Kappl

*1960 in Osterhofen, Niederbayern
lebt und arbeitet in Hechenwang
www.kunst-kappl.myportfolio.com

Karl Heinz Kappl hat an der Akademie der Bildenden Künste München bei Horst Sauerbruch und Daniel Spoerri studiert. Er stellt keine Gegenstände, keine Personen mehr dar, seine Bilder enthalten keinerlei formale Gegebenheiten der Natur, der Sinne, der Gefühle. Sie sind rein aus Linien, Flächen und Farben konstruiert. Jedes Bildelement ist ausschließlich das Bildelement selbst. Kappls Kompositionen bestehen aus geraden Linien, parallelen Linien, Diagonalen, es gibt spiralförmig und kreisförmig angeordnete, horizontale und vertikale Einheiten. Diese einfachen geometrischen Glieder ordnet er zu komplexen Kompositionen. Kappl experimentiert mit Farben, Mustern, malerischen Turbulenzen und geometrischen Formen im Raum zwischen der zweiten und dritten Dimension. Zur Werkauswahl

Tamar Klar

*1967 in München
lebt und arbeitet in Wangen im Allgäu

Tamar Klar ist Autodidaktin und nähert sich dem Themenfeld „Gedanken“ auf immer wieder neuen Wegen. Ihre Arbeiten aus Acrylglas und Edelstahl fangen den lichtvollen, nicht stofflichen Charakter von Gedanken ein. Die Sprechblase dient in vielen ihrer Werke als Symbol für Information und Kommunikation – voller Leichtigkeit, aber auch mit all der Wucht, die Information haben kann. Tamar Klar schafft es so, uns anschaulich zu machen, warum wir uns vor bestimmten Informationen schützen wollen und ihnen aus dem Wege gehen. Zur Werkauswahl

Matthias Kretschmer

*1980 in Gmunden/Oberösterreich
lebt und arbeitet in Wien
www.individualarts.at

Die Arbeiten von Matthias Kretschmer wirken ungewöhnlich und dennoch vertraut. Auf den ersten Blick zeigt eines seiner Werke eine Anzahl konzentrischer Kreise, reduziert auf ein Minimum an Farben, dominiert durch Metallfarben, Glanz, aber auch Rost und Kupferoxid. Auf den zweiten Blick offenbaren sich die ersten Botschaften und Metaphern, die Kreise setzen sich zusammen aus einer Vielzahl einzelner Elemente. Es sind alltägliche, rein funktionale Gebrauchsgegenstände, die den Weg aus dem ursprünglichen Umfeld auf die Leinwand gefunden haben. Zur Werkauswahl

John Schmitz

*1969 in München
lebt und arbeitet in Peterskirchen
www.john-schmitz.com

Inspirationsquelle beim Kunstschaffen ist für John Schmitz, der sich mit existenzphilosophischen, religionswissenschaftlichen und weltanschaulichen Erkenntnissen und Annahmen auch theoretisch beschäftigt, nicht allein der Intellekt, sondern mindestens ebenso bedeutend ist der Akt der Hingabe an und die Versenkung in den Malprozess. Dieser nimmt viel Zeit in Anspruch und erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Der Malprozess bei John Schmitz erinnert in seiner immer wiederkehrenden Ausgangslage und in seiner manuell repetitiven Gleichförmigkeit an ein Ritual. Die Ergebnisse, die fertigen Bildern, sind, trotz der Verwendung stereotyper Grundmuster und des ritualisierten Schaffensprozesses, von erstaunlicher Vielfalt. Judith Bader Zur Werkauswahl

Engelbert Staudacher

*1957 in Augsburg
†2006 in München

Galeristin Marianne Augustin arbeitet zusammen mit einer Kunsthistorikerin an der Erfassung und Digitalisierung des 200 Werke umfassenden Nachlasses ihres 2006 verstorbene Lebenspartners Engelbert Staudacher. Dem autodikatischen Künstler aus München mit bewegter Lebensgeschichte soll künftig ein eigener Raum in der chiemgau-galerie augustin gewidmet werden. Zur Werkauswahl

Günther Uecker

*1930 in Wendorf bei Crivitz
lebt und arbeitet in Düsseldorf-Oberkassel und in St. Gallen

Man nennt Günther Uecker gern den „Nagelkünstler“. Aber er arbeitet auch mit Schnüren und Asche, Holz und Sand, schafft Schriftbilder und zarte Aquarelle. Die Spuren der Nägel sind immer da. Man sieht sie als Prägedruck, als wirbelnde Strukturen einer Spirale, als Linien eines dichten Feldes. Im künstlerischen Akt bannt Uecker Wut und Wucht, seine Werke haben eine spröde, einmalige Poesie. Immer geht es ihm um das Leiden, das Ringen um Frieden und um eine Harmonie, die der Künstler dem ewigen Scheitern der Menschheit entgegensetzt.

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